VNL Logistik-Forum Schweiz 2022

Dienstag 24.05.2022
Verkehrshaus der Schweiz, Luzern

ReThink Logistik!

Das Logistik-Forum Schweiz findet dieses Jahr wieder als physische Veranstaltung im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern statt – allerdings mit einer begrenzten Anzahl Plätze. Das Logistik-Forum ist der führende Logistik-Event, wenn es um den interaktiven Wissens- und Erfahrungsaustausch von Führungskräften in Logistik und Supply Chain Management geht.

Nie war der Veränderungsdruck für Logistik und SCM so gross wie heute: Covid19-Krise und deren Folgen, Logistik 4.0, Regularien, Decarbonisierung und / oder globale Ressourcenengpässe fordern unsere ganze Aufmerksamkeit für neue Lösungen.

Wir steuern auf eine kaum mehr bewältigbare Komplexität zu, die ein ReThink der Logistik erforderlich machen. Am Logistik-Forum werden erfolgreiche Projekte und Ansätze, innovative Ideen und Technologien gezeigt und diskutiert, die helfen, die Veränderung zu bewältigen.

 

Professor Herbert Ruile

Präsident VNL Schweiz

Agenda

08:30 Uhr

Eintreffen, Kaffee

09:00 – 09:15 Uhr

Begrüssung VNL, Grusswort VHS

09:15 – 09:35 Uhr

Reto Jaussi
ASTAG

Klimapolitik mit Wirkung – Dekarbonisierung im Strassentransport

09:35 – 10:00 Uhr

Prof. Maike Scherrer
ZHAW

Nachhaltige Güterlogistik im urbanen Raum

10:00 – 10:20 Uhr

Heike-Andrea Ruppert
softfactors AG

«Vom System vergessen, wo bleibt der Mensch ?»

10:20 – 10:50 Uhr

Networking – Ausstellerdialog

11:00 – 12:30 Uhr

Breakout Sessions VM

12:30 – 13:30 Uhr

Networking Lunch – Ausstellerdialog

13:30 – 13:45 Uhr

Präsentation SW!SS SUPPLY
Beat Michael Duerler - Vizepräsident SW!SS SUPPLY

13:50 – 15:20 Uhr

Breakout Sessions NM

15:20 – 15:45 Uhr

Networking Break – Ausstellerdialog

15:50 – 16:30 Uhr

Podiumsdiskussion

16:30 – 16:40 Uhr

Schlusswort Präsident VNL
Prof. Herbert Ruile - Präsident VNL Schweiz

16:40 – 18:00 Uhr

Networking Apero

Referenten

Reto Jaussi
Direktor – ASTAG Schweizerischer Nutzfahrzeugverband

Reto Jaussi, Schweizerischer Nutzfahrzeugverband ASTAG. Im Auftrag der Mitglieder setzen sich 60 Mitarbeitende für die berechtigten Interessen und Anliegen des Güter- und Personentransportes ein. Ausserdem engagiert sich die ASTAG in hohem Mass in der beruflichen Grund-, Aus- und Weiterbildung. Damit sollen auch Nachwuchsförderung und Karriereplanung betrieben sowie die Verkehrssicherheit und das Image der Branche verbessert werden. Der Verband zählt rund 3'800 Mitglieder und Partner in 18 Sektionen und 15 Fachgruppen. Neben dem Hauptsitz in Bern betreibt die ASTAG weitere Standorte in Dottikon AG, Cossonay VD und Gordola TI. Reto Jaussi, Jahrgang 1967, Betriebswirtschafter, ist seit 19 Jahren für die ASTAG tätig und seit 2015 in der Funktion als Direktor.

Dr. Maike Scherrer
ZHAW - ZHAW School of Engineering Forschungsschwerpunkt Nachhaltige Mobilität

Maike Scherrer ist Professorin an der ZHAW School of Engineering und Privatdozentin an der Universität St. Gallen, wo sie promovierte und habilitierte. In ihrer Forschung befasst sich Maike Scherrer mit nachhaltigem und resilientem Supply Chain Management und Logistik, welche unter anderem durch Supply Chain Redesign und Digitalisierung erreicht werden können.

Heike-Andrea Ruppert
Head of Sales, Mitglied der Geschäftsleitung – softfactors AG

Ich habe mich für Informatik interessiert, weil ich damit programmieren und die Herausforderungen der wahren Welt vergessen konnte. Ich wollte nach meinem Abitur lernen, wie man coole Technologien macht. Also entschied ich mich 1999 für die Ausbildung als Informatik-Kauffrau und 2003 für das Studium Informatik. Ich programmierte mit C++ und war einer der ersten Schulklassen der IT. Es gab noch keine relevanten Lehrmittel und auch die Fachlehrer waren herausgefordert. Während meines erstens Semesters an der VWA Nürnberg interessierte ich mich bereits für das Vereinfachen von Prozessen und war eine derjenigen, die ein Handy schwer und gross wie ein Aktenkoffer besass.

Mein Weg zu Google und KI:
Einige Jahre später traf ich einen Mann, der Mitarbeiter für google rekrutierte und mir viele Produkte wie den google Kalender präsentierte. Ich war begeistert von der Idee, Informationen zu erhalten (z.B.Anfahrtsweg) noch bevor ich mich für diese Informationen bemühte. Ich suchte Antworten auf Fragen, warum die automatische Gesichtserkennung meines Samsung mich an Tagen an denen ich geschminkt war erkannte und an Wochenenden, an denen ich meist kein Make Up trage, keine Anmeldung möglich war. Ich dachte was ist hier los? Stimmen die Lichtverhältnisse nicht? Ist es der Winkel, in dem ich in die Kamera blicke? Oder ist da noch mehr? Wir bringen Maschinen oft das Sehen bei, indem wir sie mit Trainingssets oder Lernbeispielen füttern. Wenn eine Maschine ein Gesicht erkennen soll, wird sie mit verschiedenen Gesichtsbeispielen gefüttert und mit Dingen, die keine Gesichter sind.

Diskriminierung:
Ich sah mir Apps von IBM, Microsoft, Facebook, Google sowie Recherchen zu Datensätzen genauer an. Mir fiel auf, dass vor allem Männer darin vertreten waren und oft hellhäutige Menschen. Es gab grosse Herausforderungen mit verschiedenen Kulturen, weil z.B. dunkelhäutige den Systemen nicht so bekannt waren und begann mich mehr mit dem Thema «Vorurteilen» zu beschäftigen. Die Industrie hat viele ihrer Ideen aus SciFi Filmen: Terminator, Star Trek, Star Wars. Roboter erobern darin die Welt und fangen an wie Menschen zu denken. Was haben wir? Schwache Mathematik. Denn KI ist nichts anderes als das. Meine eigenen Erfahrungen zeigen, dass man Gesellschaft + Technik nicht voneinander trennen kann. Führt man sich Daten in KI vor Augen, bestimmen sie unser Schicksal. Mit Daten bringen wir Maschinen bei, verschiedene Muster zu lernen. KI interpretiert man mit Zukunft. KI basiert jedoch auf Daten, die unsere Geschichte widerspiegeln. In unseren Algorithmen verweilt also die Vergangenheit. Ich erkannte auch später in meiner Tätigkeit in einem Forschungsunternehmen, dass Daten uns das Gefälle der Vergangenheit anzeigen. Ich verstand, dass Technologien sehr anfällig für Vorurteile sind.

Chancen & Risiken:
Ich beschäftigte mich mit der Frage, ob KI bedeutet, in einer Gesellschaft zu leben, die uns immer mehr einschränkt. Umso mehr ich darüber las, umso mehr wurde mir bewusst, wie KI unser Leben positiv wie negativ beeinflusst. So begeistert ich von den Chancen (Medizin (Diagnose von Brustkrebs), Verkehr (mehr Züge auf 1 Gleis), Pflege, Journalismus, Roboter übernehmen Lagerarbeiten) bin, so mehr lerne ich über die Gefahren. Algorithmen können destruktiv und schädlich sein, weil es weltweit viele Algorithmen gibt, die immer bedeutender werden.

Dr. Beat Michael Duerler
Präsident, Vorsitz der Geschäftsleitung, ASFL SVBL

Studium der VWL und BWL in CH und USA mit Promotion an der Uni ZH zum Thema: Logistik als Teil der Unternehmensstrategie, Unternehmer und Manager. VR-Präsident der swissaxis AG, Präsident und Vorsitz der Geschäftsleitung der ASFL SVBL, Präsident der Stiftung Logistik Schweiz, Vizepräsident SW!SS SUPPLY

Beat Röthlisberger
Berufsfachschullehrer, BWZ Berufs- und Weiterbildungszentrum, Lyss

Berufs- und Weiterbildungszentrum, Lyss / Berufsfachschullehrer, Fachgruppenleiter Logistik und Strassentransport, Lehrgangsleiter Weiterbildung Logistik / Prüfungsexperte Logistiker EFZ und EBA / Fachinstruktor für Grundbildung, Aus- und Weiterbildung SVBL, Rupperswil/ eMedien Team SVBL, Rupperswil / Autor für innovatives Rechnen

Weitnauer Hans
Ausbildner, Seniortrainer, ASFL SVBL

Ausbildung Landwirt mit Meisterdiplom, Verheiratet 2 Töchter 4 Grosskinder Eidg. Sicherheitsfachmann Ausbildner Flurförderzeuge seit 1998 inkl. Hubarbeitsbühnen und Industriekrane Seniortrainer bei ASFL SVBL

Thomas Laarz
Logistics Solution Strategy, Dassault Systemes SE

Seit 2017 bei Dassault Systèmes SE mit den Schwerpunkten Logistik, CPG und Retail. Verantwortlich für die strategische Ausrichtung der Softwarelösungen im Bereich Logistik
10 Jahre Partner einer Firma ShopperFact, die sich mit der Entwicklung virtueller 3D-Zwillinge von Supermärkten zum Zwecke der Handels- und Regalflächenoptimierung beschäftigt
10 Jahre bei der Computerhandelskette VOBIS Microcomputer AG in verschiedenen Funktionen der Logistik, des Einkaufs, der Warenflusssteuerung für die Computerproduktion sowie als Geschäftsführer in diversen Auslandstöchtern.

Urs Bitzi
Pensionierter Berufsfachschullehrer, ASFL SVBL Rupperswil

20 Jahre Berufserfahrung als dipl. Berufsfachschullehrer

Isabelle Betschart
Leiterin Produktion und Mitglied der Geschäftsleitung, SBB Cargo AG

Ausbildung: Bachelor in Betriebsökonomie, BsC ZFH mit anschliessendem Executive MBA in General Management an der Universität St. Gallen, Verheiratet, 3 Kinder. Von 2014 bis 2019 bei der SBB AG als Leiterin Geschäftsentwicklung Personenverkehr, Bahnproduktion und Leiterin Service-Center Einnahmen Personenverkehr ab 2019 bis heute bei der SBB Cargo AG als - Leiterin Produktion, Mitglied der Geschäftsleitung; Mitglied des Verwaltungsrates Xrail AG, Basel; Kader der wirtschaftlichen Landesversorgung Bereich Logistik

Daniel Kupper
ASFL SVBL Leitung Deutschschweiz

Ausbildung als Eidg. Dipl. Lagermeister (heute dipl. Logistiker HFP), Sicherheitsfachmann EKAS, Gefahrgutbeauftragter, Berufsbilder, Prüfungsexperte auf Stufe BP und HFP. Berufliche Stationen : COOP Schweiz Leitung interne Transporte, Legrand Schweiz AG, Leiter Logistik, ASFL SVBL Regionenleiter DS, EKZ Leiter Lagerverwaltung und Flottenmanagement,ab 2020 ASFL SVBL Leitung AZL Rümlang und ab 01.01.2022 Leitung Deutschschweiz.

Daniel Kupper

Floor Heylen Wegmann
Pilatus Flugzeugwerke AG

Als MSc Absolventin der Technischen Universität in Delft (NL) im Studium Luft- und Raumfahrttechnik hat mich die Luftfahrt bereits von klein auf interessiert. Nach meinem Studium habe ich 3 Jahre bei Airbus Bremen (DE) als Ingenieurin im Entwicklungsumfeld der A350 XWB mitgearbeitet. Seit 2009 arbeite ich bei der Pilatus Flugzeugwerke AG welche es mir ermöglicht hat mich stetig professionell weiter zu entwickeln. Anfangs als Teamleiterin im technischen Kundendienst und seit 2018 als Abteilungsleiterin der Logistik.

Floor Heylen

Wiebke Dittert
V-ZUG AG

Wiebke Dittert entdeckte ihre Leidenschaft fürs Supply Chain Management während ihres Studiums bei Bosch Rexroth in Hannover. 2011 schloss sie ihren Master in Logistics and SCM an der University of Westminster in London ab. Für ihren beruflichen Start bei einem High-Tech Unternehmen pendelte sie zwischen Zürich und Tel Aviv, um Beschaffungsstrategien zu entwickeln. Es folgten Stationen in einem Schweizerisch-französischen Handels-Start-Up und bei einem von Europas grössten Labordiagnostikanbietern, bei dem Wiebke die Supply Chain zentralisierte und digitalisierte. 2019 wechselte sie zur V-ZUG AG, bei der sie die Supply Chain Organisation formierte und seither erfolgreich durch die globale Logistik- und Materialkrise führt. Wiebke lebt mit ihrem Mann und zwei Söhnen in Zug.

Wiebke Dittert

Barbara Schmidt
Geschäftsführerin Dima Service AG

Seit 2014 als Geschäftsführerin beim Logistikdienstleister Dima Service AG. Als Mitglied des VR ist es seit mehr als 3 Jahren mein Ansporn, Dima Service AG erfolgreich für die Zukunft zu rüsten.
Bevor ich 2008 zu Novarits stiess und im Corporate Purchasing zuständig war für das «Category Management Global Business Travel» lebte ich in London und arbeitete ich im Bereich Marketing und Sales.
Heute lebe ich mit Mann und zwei Kindern in der Region Basel.

Rolf Henrich
Geschäftsführer Lobster Logistics Cloud GmbH

Arbeitet bereits seit Anfang der 90er Jahre im Logistik-IT Umfeld. In den frühen Speditionszeiten entwickelte er eines der ersten Sendungsverfolgungssysteme als Aufsatz für ein proprietäres Transportmanagement-System. Mit dem Konzept einer webbasierten Internetplattform für die Erfassung von Speditionsaufträgen brachte er noch vor der Dotcom-Zeit die Idee für ein erfolgreiches Startup in diesem Bereich. Danach folgte die Entwicklung einer webbasierten SCM-Software. Die Logistics Cloud ist nun das dritte Startup im Umfeld von Logistik und Cloud-IT.

Markus Lanz
Geschäftsführer InterLog Management GmbH

Markus Lanz ist seit 2018 bei InterLog Management tätig. Zuerst als Senior Consultant Professional und seit 2019 als Mitglied der Geschäftsleitung und in dieser Funktion auch für den Vertrieb und Business Development verantwortlich. Seine Karriere begann als Betriebsleiter in der produzierenden Industrie, bevor er als Leiter eines Logistikcenter seine ersten Erfahrungen im Bereich Logistik sammeln konnte. Seine weitere Laufbahn führte ihn dann in das Konzern-Engineering und in die Konzerninformatik zu einem international tätigen Schweizer Konzern. Anschliessend zeichnete er sich als Geschäftsbereichsleiter in einem grossen deutschen System- und Softwarehaus, weltweit für den Bereich Versandautomation verantwortlich, aus, bevor er wieder zu seinen Wurzeln in der Logistik zurückkehrte. Markus Lanz bildete sich berufsbegleitend zum Eidg. Dipl. Logistikleiter, Eidg. Dipl. Betriebswirtschafter NDS weiter und schloss in 2006 seinen Executive MBA erfolgreich ab.

Arne Holland
Leiter Verkauf & Mitglied der GL, Stöcklin Logistik AG

Ausbildung als: Ökonom (FH Trier, Uni Lüneburg). Berufliche Tätigkeiten: Trainee bei John Deere AG (Mannheim), Xerox AG (Zürich), danach in verschiedenen Firmen als Controller, Novartis AG (Bern), Berater, Sicquality GmbH (Winterthur) und bei der Abteilung Verkauf von Anlagen bei Jungheinrich AG (Hirschthal) Erfahrungen gesammelt. Seit 2020 als Verkaufsleiter bei der Stöcklin AG in Laufen.

Jürgen Rammerstorfer
Geschäftsführer RALOG Engineering AG

Jürgen Rammerstorfer ist seit 26 Jahren Inhaber und Geschäftsführer der RALOG Engineering AG. Seine ursprünglichen Wurzeln hat er in der Elektrotechnik. Über diese Schiene gelangte er mit der Realisierung von Steuerungen und IT-Systemen in die grosse Welt der Logistik (Lager- und Fördertechnik, Robotik). Abstecher führten ihn in die Führung eines Rechenzentrums und in die Assekuranz, bevor er die Vertriebsleitung von Logistiksystemen und die Führung der Systemplanung übernahm. Fortan faszinierte ihn die system- und anbieterneutrale Beratung und Planung sowie die Projektleitung in Logistik- und Supply Chain-Projekten. 1996 absolvierte er das Nachdiplomstudium internationales Logistikmanagement und gründete das eigenen Unternehmen RALOG Engineering AG. Die Verbindung von Supply Chain Management, Logistik und Bau und damit auch der Energieoptimierung bilden die Eckpfeiler der heutigen Tätigkeit.

Martin Burkhalter
Commercial Director, Deputy Head of Business Development Fastlog AG

Martin Burkhalter entdeckte seine Leidenschaft für die Telekommunikation und der Supply Chain während seines Studiums an der Ingenieurschule in Burgdorf im Bereich Elektrotechnik. Bereits bei seiner ersten Stelle als Elektroingenieur und Technical Teacher bei der Firma Ascom in Bern im Bereich Telekommunikation war das Thema zirkularer Wertschöpfungssysteme präsent. Nach dem Wechsel zu einem grossen Telekommunikations Hersteller im Jahr 1999 wurde auch die Sicht eines Herstellers geprägt. 2005 wechselte er zur Fastlog AG in den Bereich Key Account Management. In dieser Stelle konnte er mit vielen Kunden mit Service- und Logistikdienstleistungen im Bereich und Pre- und Aftersales einen großen Beitrag zur circular economy und Nachhaltigkeit beitragen.
Martin lebt mit seiner Frau und 2 Kindern in Ipsach im Berner Seeland

Breakout Sessions Vormittag

  • «Alles bleibt anders – wie wird die Lieferkette widerstandsfähig?»
    Organisiert von den Ladies in Logistics
    • Blick über den Tellerrand, präsentiert von Isabelle Betschart
    • Impuls zu Dezentralisierung und Schaffung von Redundanzen, präsentiert von Wiebke Dittert
       
  • «Zirkulare Wertschöpfungssysteme: Retouren und Ersatzteillogistik, Session I»
    organisiert vom Logistikum Schweiz
    • Ersatzteil- und Produktionslogistik: Externe Lager Konsolidierung, präsentiert von Floor Heylen
    • Kreislaufwirtschaft in der Logistik, präsentiert von Barbara Schmidt
    • Energieoptimierung in Logistik und Supplychain, präsentiert von Jürgen Rammerstorfer
       
  • « SCM für zirkulare Wertschöpfungssysteme, Session II»
    organisiert vom VNL Schweiz
    • Von der Produktidee bis zur Haustür des Kunden - Wie können Sie diesen End-to-end Prozess meistern, präsentiert von Thomas Laarz
    • Kreislaufwirtschaft - das Perpetuum Mobile im End-zu-End Prozess! Zweitleben, Sekundärrohstoff oder Müll? präsentiert von Martin Burkhalter

Breakout Sessions Nachmittag

  • «Aktuelle Trends, die die Arbeitswelt nachhaltig verändern!»
    organisiert von ASFL SVBL
    • Medienkompetenz der Logistiker in der Berufsfachschule BWZ Lyss, präsentiert von Beat Röthlisberger & Urs Bitzi
    • Digitalisierung in der Ausbildung Flurförderzeuge, präsentiert von Hans Weitnauer
       
  • «Logistik Marketplace – Gewünschte Services einfach shoppen und nutzen»
    Organisiert von Swiss Shippers Council
    • Am Beispiel von Lufthansa Perishables und CO2 Berechnungen, präsentiert von Rolf Henrich & Peter Somaglia
       
  • «Smart Warehousing - zukünftige Anforderungen an ein intelligentes Lager»
    organisiert vom Intralogistikverband Schweiz
    • Die Breakout-Session wird der Frage nachgehen, was aus Sicht, Planung, Umsetzung und Digitalisierung notwendig ist, damit ein autonomes intelligentes Lager entstehen kann, Präsentiert von Arne Holland & Markus Lanz

Partner

Präsentationsmöglichkeiten für Unternehmen

Leistungen

Event Partner

Kommunikation vorab

  • Logopräsenz auf VNL Website mit Verlinkung auf Kunden Website ab März 22
  • Erwähnung Sponsoren in Newsletter 2x, "Dank an die Sponsoren"
  • Erwähnung Sponsoren in Social Media Posts, LinkedIn
  • Erwähnung in Medienmitteilungen und Artikeln in Fachmagazinen unserer Partner
  • Logopräsenz  auf LFCH Flyer elektronisch
  • Veröffentlichung eines Fachartikels in der Logistics Innovation 22/1 oder 22/2

vor Ort

  • Logo - Banner im Saal
  • Firmenpräsentation Haupt Screen Saal (1 slide)
  • Abgabe "Branded Gifts" (exkl. Produktionskosten, exkl. Verteilung)
  • 2 Gratis Teilnehmertickets

Kosten 2500.-

 

Aussteller  (max. 8)

Kommunikation vorab

  • Logopräsenz auf VNL Website mit Verlinkung auf Kunden Website ab März 22
  • Erwähnung Sponsoren in Newsletter 2x, "Dank an die Sponsoren"
  • Erwähnung Sponsoren in Social Media Posts, LinkedIn
  • Erwähnung in Medienmitteilungen und Artikeln in Fachmagazinen unserer Partner
  • Logopräsenz  auf LFCH Flyer elektronisch
  • Veröffentlichung eines Fachartikels in der Logistics Innovation 22/1 oder 22/2

vor Ort

  • Logo - Banner im Saal
  • Ausstellerpaket (4-6 qm, Stromanschluss, Tisch, 2 Stühle, Papierkorb, Platz für Banner oä.)
  • Firmenpräsentation Haupt Screen Saal (1 slide)
  • Abgabe "Branded Gifts" (exkl. Produktionskosten, exkl. Verteilung)
  • 1 Gratis Teilnehmerticket

Kosten 2500.-

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Marcus HapigNetzwerkmanager

Mobile: +41 78 904 15 15Phone: +41 56 500 07 74 E-Mail senden

Rückblick

Wertschöpfung 2021: Kreislauf statt Einbahnstrasse

Von der metaphorischen «Einbahnstrasse» hin zum Kreislauf mit Wertschöpfung an allen Touchpoints: das ist der Anspruch, den der VNL an die logistischen Systeme der Zukunft stellt – und dem auch das diesjährige Logistik-Forum Schweiz folgte.

Obwohl die Tagung auf Grund der Pandemie virtuell stattfinden musste, meldeten sich mehr als 100 Gäste an – darunter zahlreiche Führungskräfte aus der Industrie, aus dem Handels- und Dienstleistungssektor; mit Verantwortung für Logistik oder Strategien im Supply Management. Auch diverse Vertreter öffentlicher und privater Forschungs- und Bildungseinrichtungen nahmen teil. Was sind die wichtigsten Learnings, die Sie mitnehmen konnten?

Im Fokus: Langlebigkeit und Recycling

Die Keynote der diesjährigen VNL-Tagung hielt Urs Grütter, seines Zeichens Verwaltungsrats-Präsident und CEO der Stöcklin Logistik AG. Er fasste zusammen, welche Anstrengungen sein Unternehmen bereits seit vielen Jahren unternimmt, um langlebige, nachhaltige Produkte zu fertigen – die Flurfördergeräte, die von Stöcklin vor vier Dekaden gefertigt wurden, seien etwa heute noch problemlos reparierbar. Keine «one-way-street» vom Kauf zum Schrottplatz also, sondern ein Kreislauf mit Service-Stationen nach Bedarf.

Clever: Die Kundenbindung kommt damit von ganz alleine, denn wessen Maschinen funktionieren oder gewartet werden können, der kommt nicht in die Versuchung, sich bei der Konkurrenz umzuschauen. Aber nicht nur für langlebige Produkte, sondern auch für ein besseres Grundstoff-Recycling legte Grütter ein überzeugendes Plädoyer ab: Dieses, so der Verwaltungsrat, beginne nicht erst am Ende einer «Produktbiographie», sondern schon bei der Beschaffung. «Welche Materialien setzt man ein – so, dass man am Ende des Prozesses möglichst viele einer erneuten Verwertung zuführen kann?» sei dabei die Leitfrage.

Lidl reduziert CO2-Emissionen

Passend, dass Ueli Rüeger, Logistik-Verantwortlicher beim Detailhändler Lidl Schweiz, gleich an das Thema «nachhaltiges Ressourcen-Management» anknüpfte. Schon seit vielen Jahren, so berichtete er, verfolge Lidl in der Schweiz ein systematisches CO2-Management; tracke genau die Emissionen und den eigenen «Fussabdruck», um zu reduzieren und zu kompensieren. Lidl Schweiz habe sich dabei das ambitionierte Ziel gesetzt, den relativen CO2-Austoss bis 2020 um 35 Prozent gegenüber dem Jahr 2013 zu senken – ein Meilenstein, der bereits 2019 nicht nur erreicht, sondern sogar übertroffen wurde.

Der CO2-Ausstoss sei etwa via Strom aus Wasserkraft, Elektrowärmepumpen oder kürzere Transportwege (dank neuer Logistikzentren) pro Quadratmeter Filialfläche um 53 Prozent reduziert worden. Doch damit nicht genug: «Weil natürlich ein Grossteil unserer CO2-Emissionen aus dem Transportbereich kommen», hielt Ueli Rüeger fest, «wollen wir bis 2030 alle Filialen fossilfrei beliefern.» Dafür werde aktuell die gesamte Lastwagenflotte sukzessive auf Flüssiggas umgerüstet und ein Netz aus Partner-Tankstellen aktiviert. Die Zuhörerinnen und Zuhörer zeigten sich beeindruckt: Auch dies ein mutiger, da kostenintensiver, Schritt. Aber sicher richtig und wichtig für die mittel- bis langfristige Zukunft.

Wertschöpfung im Kreislauf: Projekt-Potpourri

In den Sessions zum Thema Wertschöpfung im Kreislauf wurden verschiedenen Projekte präsentiert. Ivo Baldini, der bei der IG Swiss Plastic Recycling tätig ist, zeigte etwa den im Kanton Uri realisierten «Kunststoffpark». Dort werden Haushaltskunststoffe, die in speziellen Säcken gesammelt werden, zur Wiederverwertung vorbereitet.

Patrick Vogel, technischer Verkaufsberater Smart Factory Logistics bei der Firma Bossard AG in Zug, zeigte auf, wie mit intelligenten Logistiksystemen Prozesse optimiert werden können – Stichwort Kanban – um die eigene Produktion effizienter zu gestalten und dabei die individuellen Wünsche der Kunden optimal zu berücksichtigen.

VNL: Logistik-Forum Schweiz «voller Erfolg in schwierigen Zeiten»

Dr. Herbert Ruile, Präsident des VNL, zeigt sich rückblickend sehr zufrieden mit dem Event: «Die Umständewaren recht schwierig, aber gerade daran gemessen war es beeindruckend, so viele interessierte Gäste bei unserer virtuellen Tagung begrüssen zu dürfen.»

Die Veranstaltung habe gezeigt: «Wenn wir das volle Potenzial zirkulärer Systeme nutzen wollen, gibt es noch viel zu tun.» Aber gleichzeitig sei ersichtlich geworden: «Die Schweiz hat hervorragende Ideen – und das Potenzial, um diese zu verwirklichen.»